Liedermacher - und zu denen gehört Rainer Rodin - sind ein eigenartiges Völkchen. Sie sind die modernen Barden, die Argitoren der gedanklichen Freiheit, die bösen Buben - und sie wachen mit Argusaugen über die Werte der Gesellschaft und Politik.
Rainer Rodin tut dies ohne gleich das Einreissen persönlicher Grundwerte zu predigen oder Nackenschläge zu verteilen - er ist ein Typ, der die leisen Töne in seinen und den Liedern anderer Leute mag.
Keine Kompromisse. Kein Wenn und Aber. Kein Schielen nach dem schnellen Erfolg, nach Verkaufbarkeit, nach dem neuem Trend. Keinem Radio oder Fernsehformat verpflichtet und auch keiner noch so gefragten Mundart ging er seinen Weg und geht ihn immer noch.
Er bringt Saiten in seinem Publikum zum Schwingen, die in der Hektik unserer Zeit oft keinen Laut mehr von sich geben. Er singt Lieder ohne Grenzen, mit Poesie und Gefühl, über Tristesse und Lebensfreude, über Glück und Zweifel, die jeder auch ohne Dolmetscher versteht.